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all in one martial arts konzept
Selbstverteidigungsausbildung mit Bruce Lees Kampfkunstphilosophie:
Das all in one martial arts konzept (aio) bietet die Plattform um Bruce Lees Jeet Kune Do (JKD) als Grundlage einer effizienten Selbstverteidigung zu erlernen. Das aio martial arts konzept ist kein System, keine Kampfsportart oder dergleichen - es ist ein Ausbildungskonzept für modernste Selbstverteidigung, das sich sehr stark den Bedürfnissen und Stärken des praktizierenden Individuums anpasst.
Die Inhalte, Techniken, Drills und Konzepte entstammen alle der weiten Interpretation des JKD-Concepts, welches von Bruce Lee entworfen und gestaltet worden ist.

Bruce Lee war nicht nur ein großartiger Schauspieler, er war vor allem ein Vordenker und Wegbereiter für die moderne Auffassung der Kampfkünste. Bereits Mitte der 60er Jahre löste er sich von den dogmatischen Auffassungen der Kampfkunstsysteme, die das Individuum dem System unterordnen.
Für Bruce stand der Mensch mit seinen individuellen Eigenheiten und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Die Kampfkunst muss sich, seiner Meinung nach, dem Individuum anpassen und nicht umgekehrt. Aufgrund dieser Erkenntnis entwickelte er das Jeet Kune Do und seine Leitprinzipien.

Für das all in one martial arts konzept wurden, unter Beachtung der JKD-Prinzipien, die effizientesten Übungsformen und Taktiken aus den Lehren des PFS, JKD, Kali, MMA und Ju-Jutsus herausgegriffen und in ein Ausbildungsprogramm gepackt.
Die dominierende Zielsetzung war dabei, ausschließlich ganzheitliche, praxisnahe und nachhaltige Trainingsdrills und Technikausführungen in das Programm aufzunehmen. Eine plumpe Technikvorführung an einem passiven Partner ist das Negativbeispiel einer praxisfremden Lehrmethode.
In allen gelehrten Drills finden sich der Kampfcharakter, aktive Bewegungen, Kraft, Koordination, Timing, Schnelligkeit und weitere „Attributes“ wieder. Neben einer den JKD-Prinzipien entsprechenden Technikausführung ist das Ausbilden von Attributes (Eigenschaften) das Hauptziel.
Diese Übungsformen schaffen die Basis für vier Qualitätskriterien denen ein Training genügen muss. Diese sind der Lernerfolg, die sportliche Ertüchtigung, der Zweikampfcharakter und der Spaß am Trainieren.
Ein Prüfungsprogramm mit sechs Zertifizierungsstufen wurde ins Leben gerufen, um den Schülern ein Ziel zu geben. Erfahrungswerte zeigten, dass es wohl der westlichen Mentalität entspricht besonders eifrig zu sein wenn man ein Ziel vor Augen hat. Darüber hinaus soll es den Schülern und Trainern Werkzeuge und eine Struktur mit auf den Weg ins selbstgesteuerte Training geben.

Es gibt aber weder eine Uniform noch eine anderweitige Zur-Schau-Stellung der erreichten Stufe. Lediglich sein Können sollen den Schüler auszeichnen und keine protzigen Graduierungen. Für die formale Legitimierung des Kenntnisstandes wird eine Urkunde als Zertifikat der erfolgreich absolvierten Prüfung dienen.
Das Konzept, das Training und der Trainer sind immer offen für Anregungen von außen durch Teilnehmer und Tipps aus anderen Kampfkünsten und Kampfsportarten. Alles was dazu dient sich und das aio-konzept zu verbessern ist willkommen.
Denn wie es Bruce Lee von Goethe übersetzt hat:
Knowing is not enough – you must apply,
Willing is not enough – you must do.
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